Mein erstes Ölgemälde nach der Bob Ross Technik


Berge

Zu allererst möchte ich euch herzlich auf meinem Blog über Malerei begrüßen 🙂

Wer bin ich 🙂 ?

Ich bin Cat Veldmaus, 27 Jahre, wohne in Wien und bin seit Dezember letzten Jahres zum Malen mit Ölfarben gekommen. Wie? Teils durch meine Mutter, die mich durch ihre Bilder sehr inspiriert hat und teils auch durch den verstorbenen Künstler Bob Ross, dessen alte Tutorials ich mir zu dieser Zeit immer wieder, besonders zur Weihnachtszeit,  auf Youtube angeschaut habe.

Warum blogge ich?

Ich möchte mit meinen Bildern Leute inspirieren, fröhlich stimmen, zum Nachdenken anregen oder auch vielleicht selbst mit dem Malen zu beginnen, bewegen.

Nun zu den Details des Bildes:

„Winter Moon“ heißt ein ähnliches Bild von Bob Ross, der mich dazu inspiriert hat.

Wie habe ich das gemacht?

Zugegeben, bei diesem Bild kannte ich mich noch gar nicht genau aus, was man für Mischverhältnisse bei Ölfarben beachten muss und auf was es überhaupt ankommt beim Malen mit Ölfarben. Ich habe hier lediglich mit einer dunklen Farbe Phathlo Blue gemischt mit etwas Midnight Black (beide Farben von Daler Rowney) die Leinwand grundiert und etwas trocknen lassen. Die Farbe sollte hier aber nicht zu trocken werden, Ziel ist es die durch Bob Ross bekannte „Nass in Nass“ Technik anzuwenden.

Anschließend habe ich mit Titanium White (ebenfalls von Daler Rowney) in kreuzenden Strichführungen (benutzt habe ich einen 1 Inch großen Pinsel, Marke noname) über das Bild gestrichen. Dabei ergibt sich diese dunkelblaue Grundoptik, die den Hintergrund ziert.

Um was es in diesem Bild besonders ankommt, ist es die Unterschiede zwischen Licht und Schatten herauszuarbeiten. Gerade bei den Wolken ist es wichtig, bei den eher dunkleren Stellen auch hellere Akzente zu setzen.

Die Berge habe ich mit einem herkömmlichen Malmesser gemalt. Dabei habe ich eine große Portion Titanium White auf meinem Messer „draufgespachtelt“. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass das Licht von rechts kommt (da wo auch der Mond ist), muss man also die rechte Kante der Berge heller gestalten. Hierbei bin ich, wie gesagt, mit meinem Malmesser voller Titanium White (darf wirklich reichlich sein, die Farbe soll richtig dick sein). Nun bin ich mit sanftem Druck (wirklich ganz, ganz leicht!) die Kante der rechten Seite nachgefahren, dabei wäre es das Ziel, dass die Farbe „bröckelt“, dass kleinere Löcher enstehen. Die linke Kante des Berges wird etwas dunkler. Hierbei habe ich das Titanium White mit etwas Phathlo Blue vermischt und genau die gleiche Technik wie eben verwendet. Dies gibt einen gewissen 3D Effekt.

Den Mond habe ich mit einem herkömmlichen kleinen, runden Borstenpinsel gemalt. Hierbei habe ich etwas Titanium White auf den Pinsel aufgetragen und auf die Leinwand gepresst. Nun habe ich den Pinsel um 360 Grad gedreht und einen runden Kreis geformt.

 

Unter die Berge wollte ich noch Eisblumen malen, dafür habe ich auch den eben  genannten Borstenpinsel verwendet.

 

Ich hoffe ich konnte all jene, die sich auch für Ölmalerei oder generell Malerei interessieren, etwas weiterhelfen und freue mich sehr über Kommentare 🙂

 

malerische Grüße,

Veldmaus

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23 Gedanken zu “Mein erstes Ölgemälde nach der Bob Ross Technik

  1. Pingback: catveldmaus
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  3. Hallo Cat – oder wie man Dich anspricht :-),

    ein faszinierendes Bild, ich könnte es stundenlang angucken. Wie der Mond und die Berge sich beschnuppern (der Mond traut dem Frieden noch nicht so recht, die Berge stehen ja auch gestaffelt) – ich könnte mich kringeln. Und wie Luna auf den Wolken daherschwimmt, als wolle und können sie kein Wässerlein trüben. Aber vielleicht ist doch mehr Dunkelheit verborgen, als man ahnt. Andeuten tut sie sich (Dunkelheit ist ja nichs Schlimmes, halt Unbewusstes).
    Wahnsinnsatmosphäre. Schade, dass ich so weit weg wohne, ich würde es gern original sehen.
    Die anderen Bilder gucke ich mir ein andermal an. Bei solch einem Bild möchte man erstmal kein weiteres sehen. Es ist auf seine Weise einzig. – Und ich meine das so.
    Freu mich, dass ich durch Deinen Besuch Dich kennengelernt habe.
    Bis zum nächsten Mal. Bin schon gespannt.

    Grüße nach Wien,
    Johannes

    Gefällt 2 Personen

    1. Lieber Johannes!
      Ja so spricht man mich an 😉
      Vielen, vielen lieben Dank für dein überaus nettes Kompliment. Freue mich wirklich sehr darüber, dass dir mein Bild so gut gefällt. Ich finde es auch schön, wie du die Szene umrissen hast – wirklich treffend. Ich hoffe, dass ich dich mit meinen nächsten Bildern genauso begeistern kann.
      Wünsche dir noch einen schönen Abend,
      Grüße nach Bad Kissingen,
      Cat

      Gefällt 1 Person

  4. Ist es nicht eher eine Technik, die B. Ross anwendete.
    Ich verbinde ihn nicht malen, eher mit Spachteln.
    Ich möchte seine Art nie, ich spürte bei ihm Überheblichkeit.
    Aber deine Bilder sind echt gut.
    Herzliche Grüße… Julie

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